Unser Weg fuehrte uns zunaechst weiter nach Chonqing, wo die meisten Kreuzfahrtschiffe ihren Weg stromabwaerts beginnen und wo man wohl auch am billigsten Tickets auftreiben kann. Obwohl wir nur eine Nacht blieben hatten wir trotzdem keine Probleme Fahrkarten zu bekommen und auch von der Stadt, die viel chinesischer als die bisherigen erschien, sahen wir einiges. So gekommen waere es aber hoechstwahrscheinlich nicht ohne die Hilfe von Lola, die im Hostel arbeitete und uns an ihrem freien Tag herumfuehrte.
Aus der Auswahl an Schiffen entschieden wir uns fuer die chinesische Variante, dafuer aber mit einer „Englisch“ sprechenden Ansprechpsartnerin an Bord und so stachen wir in See…
Auf dem bisherigen Trip hatten wir keine Scheu oder Probleme in den einfachsten Restaurants oder von Strassenstaenden zu essen und so hatten wir auch Lola als Dank fuer ihre Bemuehungen in ein kleines Lokal am Strassenrand eingeladen, in dem wir schon am Abend zuvor vorzueglich gespeist hatten. Tja-und wie es so kommen muss, wenn man auf irgendeinem Kahn in einem schrägen Bett durchs Nirgendwo tuckert, wurden wir natuerlich krank und entleerten unsere Gedaerme am ersten Tag auf alle nur erdenklichen Weisen. Wir entschlossen uns daraufhin Antibiotika zu nehmen, doch da unser eigener Vorrat nicht reichte mussten wir vom Bootsarzt noch Medizin kaufen, die Dominique als Infusion gesetzt wurde und 110 Euro kosten sollte. Unser „Englischer“ Guide stellte sicher, dass wir das Geld auch wirklich in der naechsten Stadt auftreiben sollten. Unsere Krankheit beruhigte sich dann auch ziemlich schnell und unser Zimmergenosse, ein herzensguter Macauer versorgte uns mit allerlei Tee, Waesserchen und dem von Dominique gehassten gezuckerten Ingwer.
Auch wenn der Jangtze mittlerweile seinen finalen Wasserstand beinahe erreicht hat, war die Fahrt eindrucksvoll und man konnte sich ein Bild von der landschaftlichen Schoenheit der 3 Schluchten machen. Vorallem auf der Fahrt durch die sogenannten kleinen 3 Schluchten, die viel enger und nur mit kleinen Motorbooten befahrbar sind. Am letzten Abend erreichten wir Wushan, eine kleine Stadt in der wir uns ein bisschen umsehen konnten. Schon am Morgen hatte Lukas einen allergischen Ausschlag, den er aber auf evtl. Hausstaubmilben in der Matratze zurueckfuehrte. Doch abends in der Stadt verwandelte sich der Ausschlag dann auf einmal in ein unangenehmes Roecheln. Zum Glueck hatten wir Antiallergika dabei und so stellte sich heraus, dass Lukas wohl allergisch auf das Antibiotikum reagierte. Am naechsten Tag dann kamen wir endlich in Ychang an, wo unsere Tour endete.
Nur knapp entkamen wir einer weiteren Abziehe, denn als Lola anrief um sich nach unserem Wohl zu erkundigen, stellte sich heraus, dass Domes Infusion nur 20 Euro kosten sollte und wir uns ja verhoert haetten…- von wegen! Wir stiegen in Busse um (die man natuerlich extra bezahlen musste wie fast alles auf der Tour) und fuhren zum 3 Schluchten Staudamm, der eine der groessten Bauleistungen der Menschheit darstellen soll und den Jangtze auf 660 km aufstauen wird. So gross wie vorgestellt war er letztendlich aber gar nicht…- trotzdem ein enormes Projekt. Enorm war auch die Anzahl an Touris, die auf die Aussichtsplattformen gescheucht wurden und sich die Propagandalobreden der Guides anhoeren durften, uns miteingeschlossen.
Wir waren froh nach 4 Stunden abschliessender Busfahrt endlich in Wuhan anzukommen und muede in der naechstbesten Herberge einzuchecken.
Bis bald!
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Our way took us to Chonqing where most of the touristships start their Yangze-River-tour and where you can get the cheapest tickets for such a trip. Although we stayed only one night in chonqing it was easy to get a ticket and to discover the city which looked more chinese than all the other ones. All this was possible because of Lola the girl from the reception who showed us the city on her freeday.
We decided to take the cheapest way to make a Yangze-River tour and chose the a chinese boat, which included also an english speaking guide. And so we started our trip.
It was never a problem for us to eat from little street restaurants, so we decided to invite Lola on our last day to have dinner with us. And so it happend… we went sick on the boat! And purge the bowels in any thinkable way. We decided to take some antibiotics but because our reserves were not enough for both of us, Dominique had to take an infusion by the boatmedic which should cost 110Euro! Our english speaking guide assured that we take the money on the next boatstop. So our sickness went better and our room mate (a guy from maccau) took care of us. But on the next Boatstop Lukas got an allergical reaction because of the Antibiotics and started to cough. Luckywise we had some antiallergics with us and so we could stop this. After a short phonecall with lola it came out, that the antibiotics should cost 20Euro instead 110Euro and that it was just a „mistake“ by the english speaking guide.
On the next day we arrived in Ychang where we should take a tour through the Yangze Dams which is one of the biggest projects ever done by human. It should stop the water on a distance of 660km- but it didn t look that enourmous ))((#@#@ as we thought- but still a big project. Also enourmos was the number of tourist who visited this attraction and listend to the propganda slogans of their guides included us.
We were glad to reach Wuhan after a 4 hours bus ride, to leave this hole tour behind us and to check in the hostel.
See you!



